Ihr Tierarzt für Endokrinologie in Berlin

Als eine Tierarztpraxis mit den Schwerpunkten Endokrinologie und Neurologie verfügen wir über langjährige Erfahrung sowie über eine umfassende diagnostische, labortechnische und therapeutische Ausstattung. Bei uns steht Ihr Tier und dessen umfassendes Wohlergehen im Vordergrund. Unsere langjährige Erfahrung hat uns ein feines Gespür für unsere tierischen Patienten entwickeln lassen. Wir betreiben gezielt Ursachenforschung, versuchen Schmerzen zu lindern und zu neugewonnener Lebensqualität und Mobilität zurückzufinden.
Unsere Veterinärmediziner und tiermedizinischen Fachangestellten sind selbst Tierhalter und Tierliebhaber von Herzen und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um das Wohlergehen Ihrer vierbeinigen Gefährten geht.

Nehmen Sie Kontakt zu unserer Gemeinschaftspraxis auf, falls Sie Fragen haben oder eine ausführliche Beratung wünschen.

Was bedeutet Endokrinologie?

Der Bereich Endokrinologie beschäftigt sich mit der Funktion der endokrinen Drüsen sowie der von ihnen produzierten Hormone und deren Wirkungs- und Regulationsmechanismen im Körper. Als endokrin bezeichnet man Hormondrüsen, die ihr Sekret nach innen, also direkt ins Blut abführen und damit unterschiedliche Wirkungen im Körper erzeugen. Dafür ist die Schilddrüse ein klassisches Beispiel.

Grundsätzlich können bei Erkrankungen endokriner Drüsen sowohl Über- als auch Unterfunktionen vorkommen. Hormone haben meist komplexe und sehr unterschiedliche Wirkungen auf die verschiedenen Organsysteme. Entsprechend können die Symptome bei Mangel oder Überschuss des jeweiligen Hormons variieren.

Endokrinologische Störungen und deren Symptome

Typische Erkrankungen im Zusammenhang mit einer endokrinen Drüsenfehlfunktion sind zum Beispiel die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Schilddrüsenüber – bzw. -unterfunktion (Hypothyreose bzw. Hyperthyreose), krankhafte Veränderungen des Phosphor- und Kalziumhaushaltes mit Auswirkungen auf die Knochenstruktur (Hyperparathyreoidismus), hormonproduzierende Tumore (zum Beispiel Analdrüsentumore), ein Mangel oder Überschuss an Nebennierenrindenhormonen wie Cortisol (Cushing-Syndrom resp. Morbus Cushing bzw. Morbus Addison), Kleinwuchs und Unterzuckerung (Hypoglykämie).

Eine Unterfunktion der Schilddrüse beim Hund kann zum Beispiel mit Fellverlust einhergehen, der auch bei einer Überfunktion der Nebennierenrinde auftritt. Hierbei kann starker Durst auffallen, ebenso wie bei einer Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Auch Kombinationen verschiedener Hormonstörungen sind möglich. Die Symptome variieren jeweils stark. Therapieansätze bei Patienten sind daher individuell zu treffen. Deshalb sollten Sie in jedem Fall einen erfahrenen Spezialisten kontaktieren, um die bestmögliche Therapie für Ihr vierbeiniges Familienmitglied zu erhalten.

Wenn es um eine hormonelle Erkrankung Ihres Hundes oder Ihrer Katze geht und Sie einen fachlich versierten Tierarzt für Endokrinologie suchen, dann sind wir gerne für Sie da.

Hypothyreose bei Hunden und Katzen

Wird der Körper eines Tieres beispielsweise nicht ausreichend mit Schilddrüsenhormonen versorgt, spricht man von einer Hypothyreose, einer Unterfunktion der Schilddrüse. In dieser besonderen hormonellen Situation laufen zahlreiche Stoffwechselfunktionen des Körpers deutlich langsamer ab als im Normalfall. Das äußert sich vor allem in einer geminderten Agilität und Leistungsfähigkeit. Wir sind spezialisiert auf die Hypothyreose bei Hunden und erklären Ihnen gern alles, was Sie wissen und worauf Sie bei Ihrem vierbeinigen Gefährten achten sollten. Vermehrter Durst, Fellverlust und Antriebslosigkeit sind zum Beispiel Warnzeichen, die Sie keinesfalls ignorieren sollten.

Kommen Sie auf uns zu, falls Sie Fragen haben oder einen Termin wünschen, um uns Ihr Tier vorzustellen. Das diagnostische Vorgehen beim Verdacht auf eine Hypothyreose oder einer anderweitigen hormonellen Störung und die jeweiligen Therapieansätze sind vielschichtig und individuell. Nicht selten wird eine Hypothyreose vermutet, die tatsächliche Ursache einer verminderten Hormonleistung kann aber einen anderen Grund haben. So führen chronische Schmerzen oder Entzündungen ebenso zu einer Absenkung der Schilddrüsenleistung wie andere Hormonerkrankungen (z.B. Cushing-Syndrom).

Wir nehmen uns gern Zeit für eine ausführliche Erfassung der Anamnese und des aktuellen Gesundheitsstatus Ihres Tieres sowie für alle notwendigen Untersuchungen.

Die häufigsten Hormonstörungen bei Hunden und Katzen finden sich bei folgenden Organen: